Mediawatch

DRS2: Reportage aus der Armutshauptstadt Deutschlands

7. März 2011 | Von

Mail an Radio DRS2 vom 7. März 2011: Zu Ihrer Sendung „Kontext“ vom 3. März: „Leipzig – Armutshauptstadt Deutschlands“: Man weiss am Schluss nicht recht, war das nun eine Sendung über arme Menschen in Leipzig oder über systemische Aspekte und Ursachen von Armut. Das erste war einigermassen abgedeckt, für das zweite fehlten schlicht die massgebenden

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Radio DRS2: Systematische Begriffsverwirrung

1. März 2011 | Von

Mail an Radio DRS2 vom 1. März 2011: Guten Tag Die Redaktorin meldet, 78% der amerikanischen Juden hätten liberal gewählt, nämlich Obama. Obama ist aber nach europäischer Auffassung ein ziemlich linker Sozialdemokrat, für mehr Staat(sausgaben), massive staatliche Regulierung, gewaltige Umverteilung etc. Mit liberal in unserem europäischen Sinne hat das überhaupt nichts zu tun. „Links“ (kollektivistisch-staatsgläubig)

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Radio DRS2: Analytisch auf der Nulllinie

1. März 2011 | Von

Mail an Radio DRS2 vom 27. Januar 2011: Guten Tag Frau Schett ist bei DRS2 offenbar zuständig für die kritiklose Propagierung von Sachbüchern, deren analytischer Gehalt insbesondere aus ökonomischer Sicht gegen Null tendiert. Was dieser Historiker Straub an wirren Verknüpfungen und Geistessprüngen von Kapitalismus zu Nationalsozialismus und Kommunismus macht (an allem sind die „Werte“ schuld),

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Radio DRS2: „Wenn Wettbewerb nur Unsinn produziert“

16. November 2010 | Von

Mail an Radio DRS2 zur Sendung „Kontext“ vom 16. November 2010 (leicht redigiert): Guten Tag Als Zwangsgebührenzahler stelle ich fest: Ein weiterer markt- und wettbewerbskritischer Beitrag, diesmal mit dem „Nischen-Ökonomen“ Binswanger (im Sinne seiner eigenen Worte) über sein neues Buch. Offenbar meint man in den Redaktionen der Schweizer Staatsmedien, Gesellschaftskritik erschöpfe sich darin, Kritiker von

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Radio DRS2: „Demokratie in der Krise“

5. November 2010 | Von

Mail an Radio DRS2 zur Sendung „Kontext“ vom 5. November 2010: Guten Tag   Die Tendenz Ihrer (wirtschafts-)politischen Sendungen ist ein dauerndes Ärgernis. Einmal mehr beglückten Sie in der heutigen Kontext-Sendung den zwangsgebührenbesteuerten Zuhörer mit einer einseitigen Runde von sogenannten Experten: zwei Politologen (mit bekannten ideologischen Neigungen) und einem Philosophen. Wenn man seriös über Demokratie

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Hohe Handy-Tarife in der Schweiz

2. September 2008 | Von

Gemäss Bakom waren die Mobiltelefon-Tarife in der Schweiz bei mittlerer Nutzung im Jahr 2007 um 62 Prozent höher als im Durchschnitt der EU-Länder. Dies, weil der Wettbewerb nicht effizient genug spiele. Die Ex-Monopolistin Swisscom hält weiterhin mit über 61,9 Prozent Marktanteil eine dominierende Marktstellung. In der EU dagegen liegt der entsprechende Wert für die früheren

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Zum Thema Parallelimporte

6. Mai 2006 | Von

Zur erfrischend klaren Argumentation von Bti. in der NZZ hier noch drei Punkte zur Ergänzung der Argumentation zugunsten von Parallelimporten patentgeschützter Waren. Erstens gebührt mindestens die Hälfte des Tadels für die Verhinderung von Parallelimporten bei patentgeschützten Waren der Politik, die sich einmal mehr von Wirtschaftsinteressen vereinnahmen liess und die «Erschöpfung» des Patentschutzes nicht wettbewerbsfreundlich, d.h.

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Steuerreform OW: Befangene Staatsjournalisten

21. Januar 2006 | Von

In einer Nachrichtensendung von Radio DRS am 20. Januar 2006 wurde behauptet, nach der Steuerreform im Kanton Obwalden mit degressiven Tarifen am oberen Ende der Einkommensskala gelte für natürliche Personen: je reicher, desto weniger Steuern. Diese Behauptung ist total falsch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in den Redaktionsstuben von Radio DRS lauter ökonomische Ignoranten

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Feinstaub: Schräge Expertenrunde bei SFDRS

18. Januar 2006 | Von

Die Auswahl der Feinstaub-Experten durch das Schweizer Fernsehen war problematisch. Ein kantonaler Umwelt-Bürokrat ist kein neutraler Experte, sondern berufsbedingt ein Mitglied der Umwelt-Lobby. Der Herr vom Paul-Scherrer-Institut ist ein Teilexperte. Was fehlte, war ein unabhängiger Statistik-Experte, der dem Publikum erklärt, was man mit den beliebten Öko-Statistiken (3’700 vorzeitige Todesfälle) so alles für Unsinn „beweisen“ kann.

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